Die NLP Grundannahmen


Die NLP-Grundannahmen sind grundlegende Einstellungen des NLP. Sie stammen im Wesentlichen aus den Diziplinen in denen NLP seine Wurzeln hat. Dies sind vorallem der Konstruktivismus, die humanistische Psychologie, die Kybernetik und die Kommunikationstheorie.

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl der Grundannahmen:
  • Menschen orientieren sich bei ihrem Handeln an Vorstellungen, ihrer „geistigen Landkarte“ und nicht an der Welt selbst. Eine Landkarte, d. h. ein „Modell der Welt“, spiegelt nicht punktgenau ein konkretes Gebiet wieder, sondern vielmehr dessen Struktur. Darin liegt ihre Brauchbarkeit begründet. Wir alle sind einzigartig und erleben die Welt auf unterschiedliche Weise. Jeder Mensch ist anders und hat seine eigene Art zu sein.
  • Menschen sind nicht neurotisch, verrückt oder gebrochen. Sie treffen stets die beste Wahl aus dem, was ihnen an Optionen zur Verfügung steht. Sie funktionieren in ihrem „Modell der Welt“.
  • Jedes menschliche Verhalten ergibt einen Sinn, wenn es im Kontext der „geistigen Landkarte“ der betreffenden Person gesehen wird. Die Schwierigkeit besteht in der Regel nicht darin, dass Menschen die falsche Wahl treffen, sondern dass ihnen nicht genügend Möglichkeiten zur Verfügung stehen.
  • Jedem Verhalten liegt eine positive Absicht zu grunde.
  • Jedes Verhalten ist in irgendeinem Kontext nützlich.
  • Geist, Körper und Umwelt bilden ein System. Unsere geistige Einstellung beeinflusst unser psychisches und physisches Wohlbefinden, ebenso kann das, was wir tun, auch unser Denken verändern. Wir wirken mit dem was wir tun auf unsere Umwelt und diese auf uns.
  • Jedes Verhalten ist Kommunikation. Auch Schweigen. Nonverbales Verhalten beeinflusst die Wirkung einer Botschaft.
  • Die Bedeutung von Kommunikation ergibt sich aus der Reaktion, die sie hervorruft - nicht aus der Absicht des Senders.
  • Wenn Du etwas von jemandem willst, dann schaffe einen Kontext, in dem das gewünschte Verhalten natürlich und von selbst geschieht.
  • Wahlmöglichkeiten sind besser als keine Wahlmöglichkeiten.
  • Menschen besitzen bereits alle Ressourcen, die sie für eine Veränderung benötigen.
  • Es gibt kein Versagen, es gibt nur Feedback.
  • Wenn das, was du tust, nicht funktioniert, tue etwas anderes.
  • Das flexibelste System-Element kontrolliert das System. Flexibilität ist der Schlüssel zum Erfolg.
  • Alles, was ein Mensch kann, ist erlernbar. Alles ist prinizpiell erreichbar, wenn die Aufgabe in hinreichend kleine Schritte unterteilt wird.